Zur Geschichte

Genau zur Jahrhundertwende entstand im damaligen „Gröpelinger Turnverein“ das seinerzeit zur Turnabteilung gehörende „Trommler- und Pfeiferkorps“.

In den mittlerweile 100 Jahren ihres Bestehens hat die Musikabteilung von TURA Bremen nicht nur viele Höhen und Tiefen erlebt, sondern insgesamt auch einen enormen Wandel durchgemacht.

Heute eine richtungsweisende und anerkannte Formation, die sich über die Stadt Bremen hinaus in Bezug auf Repertoire, Entertaiment, Instrumentierung und das musikalische Niveau einen guten Namen erarbeitet hat, nahmen sich die ersten Jahrzehnte dagegen eher bescheiden aus.

Eine Kurzbiographie

  • Bereits im Jahre 1897 erste Bestrebungen, ein Trommler- und Pfeiferkorps zu bilden; - jedoch erst ...
  • 1900 Gründung des Trommler- & Pfeiferkorps unter der Leitung von
    Johann Kramer mit fünf Mann im „Gröpelinger Turnverein“
  • 1910 übernahm der spätere Ehrenstabführer Wilhelm Meyer das inzwischen zehn Mitglieder starke Korps
  • 1919 erfolgte die Vereinsumbenennung in „Verein für Sport und Körperpflege“ e.V.
  • Der Musizierbetrieb konnte im unheilvollen ‘Dritten Reich’ noch bis 1941 aufrecht erhalten werden, - dann gingen jedoch durch einen Bombenangriff sämtliche Instrumente verloren und auch das Übungslokal war nicht mehr vorhanden
  • Ein Versuch, sich 1949 wieder zu formieren, wurde zunächst von den Allierten vereitelt. - Doch auf Initiative von Johann Tjarks konnten 1950 neue Instrumente beschafft und unter der bewährten Stabführung von Wilhelm Meyer, sowie unter dem neu erkorenen Vereinsnamen
    „TURA Bremen e.V.“ wieder die ersten Einsätze durchgeführt werden. Die Mitgliederzahl lag zu dieser Zeit wieder bei über zwanzig
  • 1960 wurde die Stabführung Harry Metzner übertragen, der 1962 erstmals auch weibliche Mitglieder ins Korps holte, deren Anteil heute deutlich über 60 % liegt.
  • Durch die merkliche Umgestaltung des Repertoires, das gegen Ende der siebziger Jahre eingeführte Show-Marschieren und eine gravierende Erweiterung des herkömmlichen Instrumentariums erfuhr das Corps schließlich einen deutlichen Mitglieder-Zuwachs.
  • Dem bereits seit 1976 amtierenden „Bandmaster“ Wolfgang Schmidt steht heute die stattliche Anzahl von ca. 40 aktiven Musikerinnen und Musikern zur Verfügung.

Anspruchsvolle Ausbildung in Theorie und Praxis, umfangreiche Werbung und Öffentlichkeitsarbeit, sowie eine semiprofessionelle Organisationsstruktur mit vielen daraus resultierenden, erfolgreichen Auftritten haben entschieden dazu beigetragen, daß die „Turaner“ sich als „musikalische Botschafter“ ihres Vereins und auch ihrer Heimatstadt ein gutes Renommee erworben haben.



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